Pädagogisches Konzept:
Im Mittelpunkt meiner Kindertagespflege steht das Kind in seiner Einzigartigkeit. Jedes Kind bringt seinen eigenen inneren Rhythmus, seine eigene Zeit und seinen ganz persönlichen Entwicklungsweg mit.
Kindheit verstehe ich als eine schützenswerte Lebensphase, in der das Kind in Ruhe ankommen, Vertrauen entwickeln und Schritt für Schritt in die Welt hineinwachsen darf. Dabei ist mir ein liebevoll gehaltener, verlässlicher und rhythmisch gestalteter Alltag besonders wichtig.
Wiederkehrende Abläufe geben Halt und Orientierung. Sie schenken dem Kind Sicherheit und ermöglichen ein tiefes inneres Ankommen im Tagesgeschehen.
„Nicht das Kind sollte sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“
-Maria Montessori-
Die Umgebung wirkt auf das Kind nicht nur äußerlich, sondern auch in ihrer Atmosphäre. Sie soll Ruhe ausstrahlen, Geborgenheit schenken und das freie Spiel aus sich selbst heraus entstehen lassen.
In meiner Kindertagespflege ist der Raum bewusst schlicht, warm und naturverbunden gestaltet. Natürliche Materialien laden zum freien Spiel ein und lassen der Fantasie des Kindes Raum.
Der Tageslauf ist in einem wiederkehrenden Rhythmus gestaltet, der sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und ihnen Sicherheit und inneren Halt gibt.
„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es alleine tun. Habe Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauchen sie mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“
-Maria Montessori-
Das kleine Kind lernt durch Nachahmung, durch Wiederholung und durch das eigene tätige Erleben.
Im Alltag entstehen viele kleine, sinnvolle Tätigkeiten, die dem Kind ermöglichen, selbst aktiv zu werden und in sein eigenes Tun hineinzuwachsen: das Zubereiten einfacher Mahlzeiten, das Gießen der Pflanzen, das Ordnen und Pflegen der Umgebung oder das gemeinsame Aufräumen.
Ich begleite diese Prozesse achtsam und zurückhaltend. Mein eigenes Tun wirkt dabei als stilles Vorbild, aus dem das Kind heraus beobachten und lernen darf.
Im Mittelpunkt steht nicht das Ergebnis, sondern das vertiefte Erleben des Tuns selbst – das Wiederholen, das Üben und das innerliche Wachsen daran.
„Die Natur muss gefühlt werden"
-Alexander von Humboldt-
Die Natur ist ein lebendiger Raum des Werdens, Vergehens und erneuten Entstehens. In ihr erleben Kinder die großen Rhythmen des Lebens auf ganz unmittelbare Weise.
Der Wald und unser Garten begleiten unseren Alltag durch die Jahreszeiten. Die Kinder erleben dort den Wandel der Natur mit allen Sinnen – das Keimen, Wachsen, Blühen und Ruhen.
Im freien Spiel in der Natur entfaltet sich das kindliche Wesen auf besondere Weise. Es entsteht Raum zum Staunen, zum Beobachten und zum stillen, tiefen Erleben.
Auch tierische Begegnungen gehören zu unserem Alltag. Unsere Hündin Peaches begleitet uns häufig, und auch unsere Katze Coco ist immer wieder Teil dieses natürlichen, lebendigen Geschehens.
Auch im nahe gelegenen Wald gibt es viel zu entdecken - Bäume, Sträucher, Käfer, Bäche...Fehlen darf dabei natürlich auch unser kleiner Yorki-Mix Peaches nicht. An manchen Tagen begleitet uns sogar auch unsere Katze Coco.
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